15. Romantische Nacht im August 2016

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Fotos:  Ulrich Schrader  fotostudioschrader.de


Trotz Regens bleibt‘s romantisch

Über 2000 Besucher bei Romantischer Nacht im Evangelischen Zentrum Kloster Drübeck

Etwas mehr als 2000 Besucher haben am Sonnabend in Drübeck die Romantische Nacht gefeiert. Störend war ein etwa einstündiger Regenschauer, der eine Stunde nach Veranstaltungseröffnung über Drübeck niederging. Die meisten Besucher fanden aber ein trockenes Plätzchen oder hatten einen Schirm dabei.

Von Jörg Niemann
Drübeck ● So ganz ohne Regen scheinen die Romantischen Nächte im Kloster Drübeck irgendwie nicht klarzukommen. Schüttete es im vergangenen Jahr so gegen Mitternacht zum Veranstaltungsende hin, zog diesmal ein Regenschauer zwischen 19.30 und 20.30 über das Veranstaltungsareal hinweg. Das war zwar nicht schön, letztlich aber nicht zu verhindern und so arrangierten sich die Besucher mit dem Wetter. Die meisten fanden ein trockenes Plätzchen, obwohl in Klosterkirche und Adelbrinsaal der Domänenscheune gerade Konzerte stattfanden. Deren Besucher wurden also doppelt für den Kauf ihrer zusätzlichen Konzertkarte belohnt. Sie erlebten das Konzert und blieben dabei auch noch trocken.

Das ging den Besuchern an den anderen Veranstaltungsecken anders. Beim Auftritt der „Greenhorns“ auf der Streuobstwiese saßen die Besucher dicht gedrängt und gut beschirmt und lauschten den irischen Klängen. Manch einer hätte sich den CCR-Klassiker „Who‘ll stop the rain“ gewünscht, aber der gehört nicht zum irischen Liedgut. Und so tröpfelte es eben weiter.

In der zweiten großen musikalischen Runde drängten sich mehrere hundert Schaulustige am Westwerk der Klosterkirche beim Auftritt der Wernigeröder Samba-Trommler von „Baraban“. Die Gruppe um Stefan Heymann verbreitete zur Romantischen Nacht eine Art Olympia-Feeling. Einziger Unterschied zur Eröffnungs-Nacht davor im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro war, dass nicht jeder in die Arena Einlaufende den Fernsehkameras der Welt zeigte, welches Smartphone er gerade benutzt.

Tanzfein begeistert
Als gelungen darf auch die Idee des Tanzgartens für die Formation „Tanzfein“ betrachtet werden. Die Hobby-Tänzer hatten wesentlich mehr Bühne als noch bei ihren jüngsten Auftritten vor der Domänenscheune und das Publikum eine bessere Sicht.

Gut nachgefragt waren auch der Luftballon-Wettbewerb hinter der Domänenscheune, die Gesangsdarbietungen von „AkklaMando“ unter der Linde oder „Sammant“ am Eibendom. Ebenso auf eine gute Resonanz stieß die erstmals vorgefahrene „Red Cafebar“, ein Kaffeehaus in einem 55 Jahre alten umgebauten Feuerwehrauto.

Als gut erwies sich die Parklösung für auswärtige Besucher. Erstmals seit 15 Jahren Romantischer Nacht konnte eine Wiese direkt gegenüber dem eigentlichen Klosterparkplatz genutzt werden. Als dieser voll war, hätte auf andere Plätze ausgewichen werden können, doch stattdessen parkten viele dann doch auf den Seitenflächen der Kreisstraße.

Ein Dankeschön richtete Kloster-Geschäftsführer Karl- Heinz Purucker an alle Helfer, Sponsoren und beteiligten Unternehmen. Die Kritik an Petrus will er jedoch dem geistlichen Klosterchef, Pfarrer Michael Bornschein, überlassen.

 

 


Pressebilder


Quelle: Harzer Volksstimme, Montag, 8. August 2016

Fotos (4): Jörg Niemann

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