
|
Grundsteinlegung im Kloster Drübeck
Alte Domänenscheunen werden zum modernen Tagungszentrum
|
Im Kloster Drübeck wird am Freitag (30.11., 10 Uhr) der Grundstein zur Sanierung der
historischen Domänenscheunen gelegt. Aus den alten Gebäuden soll ein modernes Tagungs-
und Seminarzentrum werden. So sind Seminarräume mit 80 Plätzen für die geistig-kulturelle
und pädagogische Arbeit vorgesehen sowie ein Tagungssaal für bis zu 180 Personen.
Außerdem sollen neue Gästezimmer mit insgesamt 30 Betten entstehen.
Die Sanierungskosten belaufen sich auf etwa 6,5 Millionen Euro, die aus
Eigenmitteln der evangelischen Kirche sowie durch eine Förderung des Landes
Sachsen-Anhalt aufgebracht werden. Zur Grundsteinlegung wird der Bischof
der Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack, und der Bildungsdezernent des
gemeinsamen Kirchenamtes der Evangelischen Kirchen in Mitteldeutschland (EKM),
Oberkirchenrat Christhard Wagner, anwesend sein.
Die früheren Wirtschaftsgebäude der Domäne des Klosters Drübeck waren für lange Zeit
dem Kloster entzogen und öffentlich nicht zugänglich. Erst mit dem schrittweisen
Wiederankauf der Grundstücke mit der so genannten "kleinen Scheune", der "Großen
Scheune" und dem "Stall" durch die evangelische Kirche kann das bauliche Ensemble
wieder zugänglich gemacht werden. Um die Scheunen konzeptionell sowie baulich wieder
in einen Kontext mit dem Kloster zustellen, wurde ein offener Architektenwettbewerb
ausgeschrieben. Unter besonderer Wahrung des Denkmalschutzes wurden somit die planerischen
Grundlagen für die Sanierung der Domänenscheunen geschaffen. Der Abschluss der
Sanierungsarbeiten ist für Ende 2008 geplant.
Informationen zum Kloster Drübeck:
Neben dem Tagungsbetrieb, der im Jahr eine Auslastung mit mehr als 16.000 Gästen erreicht,
befinden sich auf der Klosteranlage in Drübeck weitere Einrichtungen der evangelischen
Kirchen in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dazu gehören das Pädagogisch Theologische
Institut (Ausbildungsstätte für Religionslehrer und Gemeindepädagoginnen), das
Pastoralkolleg, Fortbildungseinrichtung für Pfarrer, sowie das "Haus der Stille",
wo Besucherinnen und Besucher klösterliche Traditionen wie Meditieren oder Schweigen
erleben können. Die Anfänge des Klosters Drübeck reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück
Die Klosterkirche liegt an der "Straße der Romanik". Kloster Drübeck wird jährlich
von etwa 30.000 Touristen besucht.
Fragen beantwortet: Oberkonsistorialrat Andreas Haerter (EKM-Kirchenamt in Magdeburg),
Mitglied im Verwaltungsrat des Evangelischen Zentrums Kloster Drübeck, 0391- 53 46 119
Weitere Informationen zum Ausbau von Kloster Drübeck sind im Internet eingestellt:
http://tagungsstaette.kloster-druebeck.de/Unser-Kloster/domaenenscheune.php
Quelle:
PRESSEMITTEILUNG
Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen
EVANGELISCHE KIRCHE DER KIRCHENPROVINZ SACHSEN
www.ekmd-online.de
Pressestelle der Kirchenprovinz Sachsen,
Friedemann Kahl - Pressesprecher,
Am Dom 2, 39104 Magdeburg
Fon 0391/5346 412
Fax 0391/5346 333
Mob 0151/59128575
presse@ekkps.de
|
Pressemitteilung zum downloaden und drucken:
|
|
|
|