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| Bild oben: Blick auf die Domänenscheune vor den Sanierungsarbeiten |
| 1. Bauabschnitt am 02. November 2007 |
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| Grundsteinlegung am 30. November 2007 |
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| 2. Bauabschnitt am 14. März 2008 |
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| Richtfest am 04. April 2009 |
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| 3. Bauabschnitt am 17. September 2008 |
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| Projekt zur denkmalgerechten Sanierung und Umnutzung |
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Mit Dachziegeln aus der Manufaktur
Richtfest für ein weiteres Schmuckstück von Kloster Drübeck
Ehrfucht vor dem Baudenkmal prägt das Projekt der Magdeburger
Steinblock-Architekten, und das war wohl der Grund, warum ihnen im
Rahmen eines Architektenwettbewerbs der Ausbau der Domänenscheune im
Kloster Drübeck übertragen wurde.
Das alte Feldsteingemäuer mit der
Jahreszahl 1863 sowie eine weitere Scheune und ein Stallgebäude nahmen
bisher nur dann und wann eine Ausstellung auf und standen ansonsten
leer. Im August 2007 begannen die Bauarbeiten, und Ende dieses Jahres
sollen in den alten Bauhüllen 25 Gästezimmer, sechs Seminar- und
Schulungsräume sowie ein Festsaal mit bis zu 160 Plätzen entstanden sein.
Mit einem spektakulären Verfahren wurde der Umbau überhaupt ermöglicht:
Per Hochdruckinjektionsverfahren wurden große Mengen Beton unter die
alten Fundamente gepumpt, um sie unsichtbar tragfähig zu machen.
Problematisch ist es, Licht in die Räume zu bekommen, denn weder gibt es
nennenswerte Fenster noch gar Dachfenster, und das soll auch so bleiben.
Lediglich die kleinere Scheune bekommt auf einer Seite neue
Fensteröffnungen, ansonsten ist die Planung so angelegt, daß die
vorhandenen Fensteröffnungen optimal ausgenutzt werden.
In dem Bestreben, soviel historische Substanz wie möglich zu erhalten,
sind auch die Dachkonstruktionen unangetastet geblieben. Sie werden
jetzt neu eingedeckt und zwar mit Handstrichziegeln aus der
Keramikmanufaktur Görzke, für die der Bauherr, die evangelische
Landeskirche, eine erhebliche Extrasumme ausgibt. Insgesamt fließen in
das Bauvorhaben 6,75 Millionen Euro. Und damit dürfte das Kloster
Drübeck dann im wesentlichen rundum im Bestzustand sein.
Quelle: Christine Trosin (Neue Wernigeröder Zeitung)
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