Frühlingsfest im Klostergarten

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Historische Führungen und musikalische Unterhaltung in Drübeck

Viel Glück mit dem Wetter hatten die Veranstalter des Frühlingsfestes im Kloster Drübeck. Sonne satt, Musik, Unterhaltung und Kulinarisches wurde den Gästen geboten.

Frühlingsfest im Klostergarten
Pfarrer Michael Bornschein unterhielt die Gäste beim Frühlingsfest mit alten deutschen Volksliedern auf seiner Gitarre.

Von Uta Müller – Drübeck

Die Freiluftsaison ist am Maifeiertag bei herrlichen Frühlingswetter im Kloster Drübeck eingeläutet worden. Zu einem Frühlingsfest am Gärtnerhaus hatte das Klosterteam eingeladen und viele Einheimische und Touristen, darunter einige historisch interessierte Besucher aus Niedersachsen, begrüßt.

Karl-Heinz Purucker versorgte die zahlreichen Gäste mit Bratwürsten vom Grill. „Es war ein ständiges Kommen und Gehen“, so der Kloster-Geschäftsführer.

An einem Stand wurden Töpferwaren aus der Tagesförderung des Hauses Öhrenfeld angeboten. Historische Führungen lockten die Besucher in die Klosteranlage. Mitarbeiterin Charlotte Gerlach entführte die Gäste in das zahnte Jahrhundert, als das Kloster erstmals in einer Urkunde Königs Otto I. erwähnt wurde. Die 19-Jährige berichtete den interessierten Zuhörern von den Geschichten, die sich um die Zeit des Damenstifts ranken.

Die Turbulenzen der Reformationszeit und des Bauernkrieges erwiesen sich auch für die Benediktinerinnen im Kloster Drübeck als schwerwiegender Einsschnitt. Die Nonnen wurden vertrieben, ein Brand 1599 und die Wirren des 30-jährigen Krieges hinterließen Spuren der Verwüstung. „Welche Geschichten der alte Baum wohl erzählen könnte“, sagte Charlotte Gerlach mit Blick auf die 300 Jahre alte Sommerlinde im Klosterhof.

Die Benefiz- Wanderer des Lions Clubs wurden von Pfarrer Michael Bornschein bei einem Zwischenstopp musikalisch begrüßt. Die Etappe durch den Harz startete am Grenzdenkmal in Eckertal bei Stapelburg und führe die Wanderer über Ilsenburg und Drübeck nach Wernigerode.

Im Kloster Drübeck gab ihnen Michael Bornschein einen musikalischen Reisesegen mit auf den Weg. Der Pfarrer spielte auf seiner Gitarre deutsche Volkslieder unter dem alten Lindenbaum.


Quelle: Volksstimme vom 3. Mai 2017


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