Für das perfekte Willkommen der Gäste

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Mit einem kleinen Sketch stimmten Äbtissin Renate Eitz und Haushälterin Bärbel Fritsche auf das Thema Gastlichkeit und Empfang ein. Rechts ein Blick von höherer Warte in den neu geschaffenen Infopunkt des Klosters.
Mit einem kleinen Sketch stimmten Äbtissin Renate Eitz und Haushälterin Bärbel Fritsche auf das Thema Gastlichkeit und Empfang ein. Rechts ein Blick von höherer Warte in den neu geschaffenen Infopunkt des Klosters.

 

Margrit Hottenrott hat am 13. September viel Lob bekommen. Die Wernigeröder Architektin vom Büro Villa Lila hat im Verein mit der Leitung des Klosters eine völlig neue Empfangssituation für die Gäste des Drübecker Klosters ersonnen und geplant – logisch und vor allem barrierefrei.

Bis dahin mußten die Gäste, vom Parkplatz kommend, die Nußallee entlang bis zum Äbtissinnenhaus mit ihren Rollkoffern übers Kopfsteinpflaster rumpeln und gelangten über vier Stufen in das Foyer des Hauses mit der Rezeption. Für Einzelgäste oder kleine Gruppen ohne körperliche Einschränkungen zweifellos ein Erlebnis, denn ein Empfang in originalem historischem Ambiente ist wohl eher die Ausnahme. Die anderen Gäste, etwa solche, die im Haus der Stille gerade meditierten, dürften die Kofferrollgeräusche nicht gerade erfreut haben.

Geschäftsführer Karl-Heinz Purucker hatte allen Grund, der Landschaftsarchitektin Daniela Süßmann, der Architektin Margrit Hottenrott und dem bau- leitenden Ingenieur Michael Weber (v. r.) von Herzen für ihre hervorragende Arbeit zu danken, und er schloß dabei auch alle ausführenden Handwerker ein.
Geschäftsführer Karl-Heinz Purucker hatte allen Grund, der Landschaftsarchitektin Daniela Süßmann, der Architektin Margrit Hottenrott und dem bau- leitenden Ingenieur Michael Weber (v. r.) von Herzen für ihre hervorragende Arbeit zu danken, und er schloß dabei auch alle ausführenden Handwerker ein.

Die neue Lösung ist großzügig gedacht und schöpft die Gegebenheiten optimal aus. Das bisher bewohnte alte Mühlengebäude wurde durch einen Anbau, in dem die Rezeption untergebracht ist, doppelt so groß. Auf gut 60 Quadratmetern können hier jetzt auch große Gruppen komfortabel einchecken. Und durch ihre Höhe bis unter den Dachfirst wird hier auch die Luft nicht knapp. Dachfenster machen den Raum unerwartet licht und freundlich. Das „Hinterland“ des Gebäudes bietet auf zwei Etagen viel Platz für Büros. Wirklich genial an der neuen Gestaltung ist die Verlegung des Zugangs. Dafür mußte der vor Jahren gebaute Wintergarten weichen und durch einen Mauerdurchbruch gelangen die Ankömmlinge von der Nußallee direkt zur Rezeption. Die Pflasterung des frei gewordenen Platzes in Kopfsteinoptik verbindet Historie mit Moderne, denn eine „Kopfsteinakustik“ entsteht hier nicht. Neben der Rezeption und dem neuen Zugang bildet der Infopunkt an diesem Platz den dritten Baustein der Neugestaltung. Um ihn zu schaffen, wurde die alte Brauerei umbaut. Diese Informationsstelle ist über das Drübecker Kloster hinaus gedacht; den Gästen wird hier vielfältiges Material für einen erlebnisreichen und erholsamen Urlaub im Harz zur Verfügung gestellt. Kennern werden ganz sicher die edlen Eichenholzmöbel auffallen, die Tischlermeister Peter Wetzel in raffinierter Technik gebaut hat.
Auch hier sind als positiver Nebeneffekt schöne Büroräume entstanden, und die Weindiele im Keller, die während der Bauzeit als Lagerstätte dienen mußte, hat nun endlich Toiletten.
Christine Trosin

Die Empfangsikone des Klosters zog selbstverständlich in die neue Rezeption ein. Karl-Heinz Purucker trägt sie voran.
Die Empfangsikone des Klosters zog selbstverständlich in die neue Rezeption ein. Karl-Heinz Purucker trägt sie voran.

Quelle: Neue Wernigeröder Zeitung 18/17
Fotos: Trosin

 


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