Guter Besuch trotz mieser Ernte

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Kloster Drübeck hat zum traditionellen Apfeltag eingeladen

Eine unerwartet große Resonanz hat am Sonnabend der Apfel- tag im Kloster Drübeck gefunden. Neben den Besuchern war sogar ein Fernsehteam vor Ort.

 

Voller Einsatz für selbstgepressten Apfelsaft: Leni Anthoon, Bennet Becker und Lore Anthoon (von links) beim Apfeltag im Kloster Drübeck. (Foto: Jörg Niemann )
Voller Einsatz für selbstgepressten Apfelsaft: Leni Anthoon, Bennet Becker und Lore Anthoon (von links) beim Apfeltag im Kloster Drübeck. (Foto: Jörg Niemann )

 

Von Jörg Niemann
Drübeck ● Der Apfeltag hat in Drübeck Tradition. Schon seit Jahren werden die Streuobstwiesen abgeerntet und die frischen Äpfel verarbeitet. Dazu gibt es von den Klosterköchen gebackenen Apfelkuchen. Im vergangenen Jahr war das Angebot des Klosters sehr gut besucht, denn es ging auch eine sehr gute Ernte voraus. In diesem Jahr war alles ein wenig kleiner, was letztlich auch an der miesen Apfelernte lag. Im Frühjahr hatte ein plötzlicher Frosteinbruch mitten in der Blütezeit den natürlichen Ablauf nachhaltig gestört und dafür gesorgt, dass es im Herbst kaum etwas zu ernten gibt.
„Normalerweise schütteln wir die Äpfel von den Bäumen, sammeln sie auf und verarbeiten sie sofort. In diesem Jahr gab es nicht einmal etwas zu schütteln“, sagte Gabriele Schmidt, die Stellvertreterin von Kloster-Geschäftsführer Karl-Heinz Purucker. Grund dafür waren zum einen die geringen Apfelmengen auf den Bäumen, die zudem unter der Woche vom heftigen Sturmtief von den Bäumen geholt wurden. Trotzdem wurde, die wenigen Äpfel verarbeitet. Die besten kamen in den Apfelkuchen, der Rest wurde sofort zu leckerem Most verarbeitet.

Werner Förster vom Heimat- verein Darlingerode hatte dazu eine traditionelle Handpresse mitgebracht, an der vor allem die Jüngsten ihren Spaß hatten. Mit vollem Einsatz zogen und drehten sie an der Mechanik und waren am Ende super stolz über ihren selbst gepressten Saft. Und der schmeckte natürlich doppelt so lecker wie gekaufter Most.
Eine mobile Mosterei aus Blankenburg war ebenfalls aufgebaut und ermöglichte den Besuchern, die mit Kisten voller Äpfel anreisten, diese zu Most zu verarbeiten. Aber auch dort ging es in diesem Jahr eher ruhig zu – es fehlten halt die Äpfel.
Mit von der Partie war den ganzen Vormittag über ein Fernsehteam des Mitteldeutschen Rundfunks. Sie zeichneten für eine Nachmittagssendung Bilder vom Apfeltag im Kloster Drübeck auf. Wer es verpasst hat, kann sich den Beitrag in der Mediathek ansehen.
Als nächster öffentlicher Höhepunkt wird am kommenden Sonnabend, 14. Oktober, ab 15 Uhr der Drachentag auf dem Butterberg sein.


Bilder und Videos
vom Apfeltag im Kloster Drübeck  MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Fotos vom MDR Video vom MDR 24:27 min

 


Quelle: Volksstimme, 9. Oktober 2017
Fotos: Jörg Niemann

 


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