Der Fotograf Bernd Schubert (rechts) und Sidney Gromnica, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Klosters Drübeck, bei der Ausstellungseröffnung.

Ohne Schnickschnack fotografiert

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Der Fotograf Bernd Schubert (rechts) und Sidney Gromnica, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Klosters Drübeck, bei der Ausstellungseröffnung.

Bernd Schubert präsentiert „Stadtimpressionen“ im Kloster Drübeck

Im Galeriebereich im Kloster Drübeck sind Fotografien von Berndt Schubert zu sehen. Unter dem Titel „Stadtimpressionen“ zeigt der Künstler zahlreiche nicht alltägliche Aufnahmen. Besucher der Vernissage waren beeindruckt.

Drübeck (ulk)

„Mit dem geschultem Blick des Fotografen, aber aber auch mit der Freude, Neues in sich aufnehmen, entdeckt Bernd Schubert Durchgänge, Spiegelungen, allgemein: Großstadtmotive. Ebenso Menschen, deren Anblick uns auf keinen Fall kalt lässt.“ Das sagt Sidney Gromnica, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Klosters Drübeck, in seiner Rede während der Vernissage. Rund 35 Personen waren zu der Ausstellungseröffnung gekommen. Neben den Worten des Fördervereinsvorsitzenden sprach zudem Bernd Schubert selbst. Bescheiden urteilt er über die eigenen Arbeiten: „Ich habe meine Fotos ohne Schnickschnack aufgenommen.“

56 Fotoaufnahmen aus 14 deutschen Städten

Enstanden sind die Fotografien in den vergangenen sechs Jahren. 56 Motive aus 14 deutschen Städten präsentiert präsentiert der heute in Bad Harzburg lebende Künstler im Kloster Drübeck. Was zunächst in loser Abfolge begann, mündet nun in dieser Kombination erstmals in einer Ausstellung. „Manchmal laufe ich von morgens bis abends durch eine Stadt und mache kein einziges Foto. Manchmal gelingen aber in wenigen Stunden gleich 50 oder 60 Fotografien“, sagt Schubert im Volksstimme-Gespräch. Der in Dessau geborene und in Berlin aufgewachsene Mann hat als Rentner nun viel Zeit für seine große Leidenschaft – die Fotografie. Schubert war in der Fototechnik- und Trickfilmbranche beruflich tätig und arbeitete zuletzt in einer Kunstgewerbegalerie.

Die Gäste der Ausstellungseröffnung fanden ausschließlich lebende Worte für die Arbeiten Schuberts. „Die Fotos bringen ganz neue Perspektiven. Man muss oftmals dreimal hinschauen, um das Motiv zu erkennen“, sagt Corina Klingel und fügte hinzu, dass sie die Gegensätze, die Schubert mit seiner Kamera einfange, gerne mag. Beeindruckt zeigt sich Horst Ritter: „Ich komme gerade aus Berlib, wo ein Großteil der Bilder entstanden sind – dennoch ist es bei einigen Bildern schwer zu sagen, wo sie aufgenommen wurden.“ Für den Berliner sind es neue Perspektiven auf seine Heimatstadt, die Bernd Schubert fotografisch festhielt. „Ich finde den Blickwinkel der Fotografien interessant und gerade die Spiegelungen und Verzerrungen machen die Fotos so spannend“, erklärt die Besucherin Helga Schevogt.

Rund 35 Gäste zeigen sich auf der Vernissage im Kloster Drübeck von den Arbeiten des Fotografen Bernd Schubert beeindruckt.
Rund 35 Gäste zeigen sich auf der Vernissage im Kloster Drübeck von den Arbeiten des Fotografen Bernd Schubert beeindruckt.
Ausstellung läuft bis zum 27. November

Noch bis zum 27. November können die Fotoarbeiten im Drübecker Kloster besichtigt werden. Nach Bernd Schuberts fotografischen Impressionen wird es am 4. Dezember um 16 Uhr in diesem Jahr noch eine Vernissage im Drübecker Kloster geben, informierte Sidney Gromnica. Dann werden die Malerinnen Ricarda Bohne und Marita Spiller unter dem Titel „Querbeet“ ihre Werke präsentieren. Für 2017 seien erneut zahlreiche Vernissagen in Drübeck vorgesehen – stellte Fördervereinschef in Aussicht und sagte: „Die Planung für die Ausstellungen im nächsten Jahr Jahr sind bereits abgeschlossen.“ Für die musikalische Umrahmung der Vernissage sorgte übrigens der aus Ballenstedt kommende Musiker Andreas Thust mit Gitarrenklängen.


Quelle: Harzer Volksstimme 13. Oktober 2016

Fotos: Uljana Klein

 

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