Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

„Lieder einer Ausstellung“

27. Mai, Sonntag / 19:00

V o r s i c h t ! Wer der Versuchung nicht widerstehen kann, ein Konzert der Spinnesänger zu besuchen, den erwartet sauberer Satzgesang aus 5 Männerkehlen.

Ansonsten aber fehlt es den „Spinnesängern“ an fast allem:

  • Sie haben keinen Respekt vor großen Namen (Mozart, Brahms, Bach … aber auch Scott Joplin, Duke Ellington …)
  • Sie haben keine Zielgruppe! Junge und Alte, Maurer und Ärzte, Klassik-Fans und Klassik-Muffel … alle haben ihren Spaß!
  • Sie haben keinen „roten Faden“. Sie singen über Frauen, Tiere, Kin­der, Liebe und Musik, Mond, Fußball, Autos und all die an­deren menschlichen Katastro­phen – wenn’s sein muss, alles in einem Programm. Und: sie ordnen ihre Lieder im Konzert auch schon mal alphabetisch, basteln sie zwischen freche Aphorismen oder packen sie in eine umgedichtete Schiller-Ballade.
  • Sie haben keine Hemmungen, denn sie s i n g e n alles, auch das, was man nicht singen kann: ein Klavierkonzert, ein Hornkonzert, die Ouvertüre zu Mozarts „Zauberflöte“, einen
    Ragtime … und alles mit Text – mit eigenem Text!
    An dieser Stelle warnen wir ausdrücklich vor möglichen, ja fast unausbleiblichen Konzert-Nebenwirkungen:
  • Bauchschmerzen (vom Lachen)
  • Spaß an klassischer Musik (Mozart, Brahms … Sie erinnern sich)
  • Spaß an Volks- und sogar Schunkelliedern („Wer hat dich, du schöner Wald …“ aber ganz anders! „Ich steh auf der Brücke und spuck in den Kahn“ – aber ganz, ganz anders! …)
  • Suchterscheinungen (Lust auf mehr!)
  • Entzugserscheinungen (zwischen zwei Konzerten)

Vocalcomedy mit den Spinnesängern

 

Überzeugen Sie sich! Zeigen Sie Mut! Sie werden es nicht bereuen! Und Sie werden von dem Abend schwärmen, so wie Herr Kampf, der uns mailte:

„… ich bin eine stadtbekannte „Kulturbanause“ … Ich wohne übrigens schlappe 170 km von Blankenburg entfernt. Leute, es war jeden Kilometer wert!! Es war ein Genuss. Jetzt höre ich mich erst mal an Euren CD´s satt. …

oder wie die „Harzer Volksstimme“: „Die ‚Spinnesänger‘ … erfinden zu den vertrauten Melodien Worte, die urkomischer nicht sein könnten. … Sie produzieren unaufhaltsam Pointen … Der Zuhörer lacht noch über die eine, da fordert bereits die übernächste seine Aufmerksamkeit.“


Eintritt: 12,00 EUR

Pressestimmen

Hinreißend raffinierte und anspruchsvolle Sätze

von Herbert Schlame

Dreimal begeisterten die „Spinnesänger“ während des 15. Michaelsteiner Klosterfestes das Publikum. Die Abendvorstellung im Refektorium geriet zu einem heiteren, mitreißenden Abschluss eines insgesamt ganz und gar gelungenen Festes.Die fünf Herren dieses inzwischen weit über unsere Kreisgrenze hinaus bekannten Quintetts wussten mit Witz, Ironie, zum Teil schwarzem Humor und – das sei besonders hervorgehoben – überzeugender musikalischer Leistung das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Immer wieder beeindruckten die Sänger um Torsten Michel durch ihren von hoher Musikalität geprägten Umgang mit klassischen und modernen, zum Teil vom Jazz geprägten Vorbildern. Vor der Parodie, die natürlich das Herzstück ihres Vortrags ist, steht für sie in jedem Fall die gewissenhafte musikalische Erarbeitung des Originals. Ganz wesentlich tragen die raffinierten, anspruchsvollen Sätze der „Spinnesänger“, mit denen z.B. Instrumentalwerke erst singbar werden, zum Gelingen bei.Sauberer, durchsichtiger und homogener Gesang wechselte an diesem Abend mit kräftigen, robusten und durchaus auch grellen Klängen. Spielfreude und ein manchmal artistischer Umgang mit ihren frechen Texten bereiteten den Zuhörern großes Vergnügen. Wo auf Titel aus früheren Programmen zurückgegriffen wurde (z. B. beim „Hansi-Lied“ oder „Doktors Dackel“) konnte man hören, dass diese Beiträge noch gereift waren. Zu einem herrlichen Spaß wurde das „Einhorn-Konzert“, die vokale Nachahmung von W.A.Mozarts bekanntem Hornkonzert. Über einem Background wechselte die Melodiestimme. Die Klangimitation zum Schluss dieses Beitrags war hinreißend. Im zweiten Teil des Programms stand J. Brahms im Mittelpunkt. Der sorgfältige Umgang mit dem musikalischen Original war hier besonders spürbar. Die „Waldesnacht“ erklang zunächst ganz emotional im Satz des Komponisten. Um so größer der Spaß, wenn das Lied mit den liebestollen Greisen endete. Auch der Umgang mit dem Volkslied bereitete Freude. Bei „Erlaube mir, feins Mädchen“ traf der Countertenor (Thomas Riedel) genau das rechte Maß zwischen schlichtem Vortrag und Parodie. In einem ausgewogenen Programm waren aber auch Harald Hohmann, Tilo Brensing und Thomas Baldovski, dem die herrlichen Texte zu danken sind, mit gelungenen solistischen Beiträgen zu hören.

Details

Datum:
27. Mai, Sonntag
Zeit:
19:00
Veranstaltungkategorien:
,

Veranstalter

Evangelisches Zentrum Kloster Drübeck
Telefon:
03945294300
E-Mail:
info@kloster-druebeck.de
Website:
www.kloster-druebeck.de

Veranstaltungsort

Evangelisches Zentrum Kloster Drübeck
Klostergarten 6
Drübeck, Sachsen-Anhalt 38871 Deutschland
+ Google Karte
Telefon:
03945294300
Website:
www.kloster-druebeck.de